Die Raubtierle.
Ein Kurzleitfaden.
up to no good, aber vermutlich eh nicht zuhause.

Liebe*r Katzensitter*in,
zunächst einmal vielen Dank fürs Einspringen beim Versorgen der kleinen Raubtierle, die hier auch wohnen. Hier, das ist im Heidelbeerweg 5 in Unterkirnach (die Wohnung liegt im 3. Untergeschoss, was zwar nach Keller klingt, aber einfach nur die unterste Terrasse des Hauses ist).
Hier erfährst Du so ziemlich alles, was man wissen muss, um in die Bude reinzukommen, die richtigen Dinge zu tun und zackig wieder draussen zu sein. Alles ganz easy.
Hier ein Kurzüberblick über die Aufgaben:
Reinkommen ░░
Schwierigkeitsgrad: simpel. Du kommst rein, indem Du den Türcode an der richtigen Stelle eingibst. Den sende ich Dir separat zu. Wo Du den Code eingeben musst, erfährst Du gleich etwas weiter unten.
░░░ Näpfe leeren
Schwierigkeitsgrad: super easy. Etwas weiter unten erfährst Du, wo die Dinger stehen und was Du mit den Resten machen sollst – falls welche drin sind. Wenn ein Napf noch voll ist, wenn Du kommst: keine Panik. Die Dame ist dann vermutlich den ganzen Tag spazieren gewesen.
Näpfe säubern
und füllen ░░░░░░
Schwierigkeitsgrad: für Anfänger. Du wirst gleich lesen, wo Du alles dafür findest. Es ist alles vorbereitet, Du kannst quasi nix falsch machen.
░░ Näpfe aufstellen
Schwierigkeitsgrad: lachhaft. Du musst nur nach Anleitung den richtigen Napf an die richtige Position stellen – bei zwei Näpfen und zwei Stellen sollte das zu schaffen sein. Ist aber auch alles markiert. Es kann nicht schiefgehen.
Reinkommen. Herzlich willkommen.
Die Hauptschwierigkeit dürfte sein, die richtige Wohnung zu finden. Das Haus „Heidelbeerweg 5“ ist so aufgebaut, dass es die Treppen zu den Wohnungen jeweils außen hat. Solltest Du oben im Heidelbeerweg parken, so nimm die links am Haus hinabführende Treppe und gehe diese hinab bis zur letzten möglichen Einbiegung nach rechts – da hängt dann auch schon das „punky business“-Schild am Sichtschutzzaun, das ist nicht zu verfehlen.
HEISSER TIPP: Parke besser in der Straße „Im Marbental“, da gibt es eine Wendeplatte (die keiner mehr braucht, weil die Straße inzwischen durchgehend ist). Dort parken und die Treppe direkt an der Wendeplatte bis zum 2. Absatz rauf, dann links rein (punky business-Schild am Sichtschutz).

Auf der Seite des Briefkastens, die der Wohnungstür zugewandt ist, findest Du ein Zahlenfeld. In das gibst Du den sechsstelligen Code ein, den ich Dir separat zusende. Sobald alle Zahlen eingegeben sind, sollte sich die Türverriegelung öffnen. Sollte das wider Erwarten nicht funktionieren, ruf mich einfach kurz unter 01515-6065416 an. Ich kann die Tür auch aus der Ferne öffnen.
Die Raubtierle. Und warum die vermutlich unsichtbar bleiben.

Bonnie (16) ist die Königin von dem Bumms hier: Sie hat alles unter Kontrolle und ist vermutlich am ehesten zu Hause, wenn Du zur Fütterung kommst. Sie lässt sich auch mal streicheln, wenn sie gerade dazu in Stimmung ist.
Bonnie hat leider Niereninsuffizienz und braucht deshalb spezielles Futter („Renal“). Sie pflegt in der Küche unter dem Regal neben dem Kühlschrank zu speisen.
Kati (auch „Katarina die Kleine“ genannt, 12) ist der Schisshase der Truppe und leitet sofort die Flucht ein, wenn sich Menschen nähern. Das liegt an ihrer schwierigen Kindheit. Mich findet sie ungefährlich, deshalb schmust sie auch wie der Teufel mit mir. Ansonsten haut sie aber vermutlich ab, wenn Du reinkommst.
Durch ihre etwas nervöse Veranlagung hat sie’s auch gerne mal mit dem Darm, weshalb sie Schonkost bekommt (Kattovit-Gastrp im Beutel). Katie vespert am liebsten auf „ihrem Sessel“ im Wohnzimmer, die Fläche ist entsprechend mit einem Tuch unterlegt.


Freddy (15), der große rote Kater, hat gegenüber Bonnie nix zu melden, obwohl er doppelt so groß ist. Er ist aber derzeit sowieso im Sommermodus und deshalb so gut wie nie zu Hause: Er campiert dann bei seiner Ersatzfamilie die Straße rauf, kommt hier nur gelegentlich mal auf ein Nickerchen und ein Leckerchen vorbei oder treibt sich in irgendeiner Wiese herum.
Freddy frisst ausschließlich Trockenfutter, das ich aber für die kurze Zeit ausreichend aufgefüllt habe, da gibt es also nix zu tun. Sollte Freddy zufällig doch zu Hause sein, wenn Du kommst: Der wohnt hier. Bevorzugt auf seinem Schlafkissen / Löwenkönigsplatz im Schlafzimmer auf dem Bücherregal neben der Tür.
Näpfe leeren
Die beiden Stellen, wo Näpfe einzusammeln sind, wurden ja schon genannt:
BONNIES NAPF befindet sich auf dem Boden in der Küche, und zwar unter dem Regal neben dem Kühlschrank.
KATIS NAPF steht drei Schritte weiter im Wohnzimmer auf dem Sessel.
Bitte einfach die Reste in den Näpfen ins Klo kippen (etwas klopapier abreißen und ggf. manuell nachhelfen, dann sind die beiden Dinger ruckzuck geleert).
Das Klo findest Du in meiner durchaus weitläufigen Wohnung *hust*, wenn Du im zentralen Flur der Wohnung zwischen Schrankzeile und schwarzer alter Kommode die Tür durchschreitest.
Näpfe säubern und füllen
Für die Reinigung der Näpfe einfach heißes Wasser anstellen und mit der Spülbürste aus dem Gestell an der Spüle (linke, etwas größere Bürste) säubern. Dann bitte mit dem Handtuch, das an der Schublade links neben der Spüle aufgehängt ist, die Näpfe abtrocken.
Für die Neubefüllung der Näpfe habe ich auf dem Bartisch in der Küche zwei Stapel gebildet: Bonnie frisst morgens gern „Integra Renal Pute“, abends gibt’s einfach was anderes. Das also aus der Aluschale einfach in den Napf und mit der Kuchengabel direkt neben dem Spülwasserhahn kleindrücken, damit die Königin das besser kauen kann.
Für Kati stehen die bereits erwähnten Kattovit-Gastro-Beutel bereit, hier einfach den Inhalt eines der Beutel nach Gusto in den Napf füllen.
Wenn die beiden Näpfe befüllt sind, bitte die passende Futterration an den bisherigen Platz stellen. Die leeren Futterbehälter sowie die Kuchengabel bitte ausspülen, sonst mieft das sehr schnell sehr unangenehm. Leere und trockene Behälter ggf. dann in die Verpackungsmüllbox (grauer, hoher Behälter rechts unterhalb der Kaffeemaschine im Tresenregal) bugsieren. Das kann ich dann aber auch selbst wegräumen.
Fertig? Perfekt.
So, das war’s dann auch schon! Wenn du das morgens bis 8 Uhr bzw. abends bis 18 Uhr hinbekommst, dann wäre das super, etwas früher oder später ist am Ende aber auch wurscht.
Sollte Bonnie mal wieder eine Maus mitgebracht und z. B. im Bad oder im Flur deponiert haben, wäre es natürlich super, wenn Du die ggf. einfach raus auf die Wiese bugsieren könntest – wahlweise geht auch eine „Seebestattung“, dazu die Verblichene einfach ins Klo, ein kurzes Gebet sprechen und abziehen. Eine Kehrschaufel für solche Aktionen findest Du in er Kammer (gegenüber der Klotür).
Für Deine Mühen steht außerdem noch ne Kleinigkeit als Dankeschön auf dem Küchentisch. Bitte zugreifen. Wenn Du gehst, zieh einfach die Tür wieder hinter Dir zu. Vielen lieben Dank!
